Sie sind hier:

2009 Thomas Stipsits

2010 Lainer & Linhart

2011 Thomas Stipsits

2012 Klaus Eckel

2013 Stipsits & Rubey

2014 Klaus Eckel

2015 Martin Kosch

2016 Stipsits & Rubey

2017 Klaus Eckel

2018 Martin Kosch

2019 Stefan Haider

Allgemein:

Startseite

NEIX

Downloads

Kontakt

Impressum


Der HKC Allhartsberg konnte 2012 nach Stipsits, Lainer und Linhart wieder einen neuen Kabarettisten in Allhartsberg begrüßen.

Klaus Eckel begeisterte am 31.03.2011 auf der Kabarettbühne in der Turnhalle Allhartsberg mit dem Programm "Alles bestens, aber..." das gesamte Publikum.

Die besten Bilder rund um das Kabarett von Klaus Eckel in Allhartsberg:
Hier geht's zu den Bildern...


Klaus Eckel www.klauseckel.at

Alles bestens, aber…
(Regie: Charly Rabanser)

Wenn man alle Glücksratgeber aufeinander stapelt, ergibt das einen gigantisch hohen Haufen. Da kommt ja sogar der Mount Everest ins Schwitzen. Viele Menschen versuchen, diesen Berg zu bezwingen. Einige kehren erschöpft zurück, andere verwirrt. Eines lässt sich jedoch mit ziemlicher Sicherheit sagen – der Humor wohnt im Tal. Klaus Eckel, österreichischer Kabarettpreisträger, macht diesmal der Unzufriedenheit eine Liebeserklärung.

Aber vorher präsentiere ich noch als Pressetextleserbonus…

Die 8 neuesten goldenen Regeln zum total erfüllten Superleben:

Wenn du das Ganze nicht verstehst, dann denke dir deinen Teil.Bleibe immer am Teppich. Hoffe, dass er fliegt.Was die Wut kocht, muss man nicht aufessen.Wer vor Freude an die Decke springt, liegt nachher bewusstlos am Boden.Du musst nicht alles denken was du sagst.Wer beide Augen zudrückt, kann nicht gleichzeitig aufs Geld schauen.Freu dich über ein Gedächtnis wie ein Sieb, weil nur dort bleibt Großes hängen.…........................... (Platz für eigene Gedanken)
Ein Abend, an dem wir über alles offen reden. Weil so vieles noch gesagt gehört.

"Große Kleinkunst"
(Kurier)

"Die österreichische Seele als Lachhit"
(Kleine Zeitung)

"Fixplatz in der Königsklasse des heimischen Kabaretts"
(Kabarett.at)

Pressestimmen

"Kleine Zeitung" Steiermark, 25.02.2010
Die österreichische Seele als Lachhit

GRAZ. Das ist nicht nur ein Wellness-Programm für notorische Raunzer. Klaus Eckel, der Wiener Misanthrop, der sein geniales Kabarett "Alles bestens, aber . . . " aus alter Treue im Grazer Theatercafé einweiht, beweist, dass gelebter Pessimismus besser ist als negativer Optimismus in dieser von Werbemusik und anderen Viren verseuchten Welt. Der Olympiasieger im Wuchtelwerfen wirft selbst passionierte Schwarzseher um und treibt den Lachpegel beim Wohlfühl-TÜV mit mobiler Klagemauer an die Grenze der Messbarkeit. Endlich hat die österreichische Seele einen Paten, wenn schon "die Ohren keinen Schließmuskel haben". Grandios!


"Kronen Zeitung" vom 26.02.2010
Pointen des Pessimisten

Im Grazer Theatercafé, wo er 2001 beim Kleinkunstwettbewerb seine Karriere startete, feierte Klaus Eckel die Österreich-Premiere seines neuen Programms "Alles bestens, aber . . .". Mit Schal, einem Tisch voller Pillen und einem Fußbad outet er sich als Hypochonder und Pessimist, der sich nach der Zeit vor der EU sehnt, als Geldwäsche die Verbreitung von Viren noch einschränkte. Ohrläppchen als Schließmuskeln gegen Dauerbeschallung und die Vermeidung von Tätigkeiten empfiehlt er als Maßnahmen gegen die Rezepte der Glücksratgeber. Mit einer Zufriedenheitskiste, vollgepackt mit Utensilien wie eine mobile Klagemauer, mathematische Formeln für den Alltag und einer Zeitung, die nur positive Nachrichten bringt, versucht er den drei Punkten im Titel paroli zu bieten. Das allerdings mit einer Pointendichte, die ihresgleichen sucht. Unbedingt ansehen!


„Wiener Zeitung“ vom 05.03.2010
Hartes Brot für den Blondschopf

Man hat’s nicht leicht – das weiß niemand besser als Klaus Eckel. In seinem neuen Programm lamentiert der große Blonde mit den schwarzen Badeschlapfen und dem Trainingsanzug über seine Leiden, während er sich mit Heubusch-Tee von Viren ausländischer Euro-Scheine kuriert.

Und er wehrt sich gegen Kundenkarten, fürchtet die Zwangsbeschallung in den Shops, Supermärkten und Skihütten, hasst schwedische Möbelhäuser und Banken, die ihre Kunden alles selbst machen lassen, kämpft gegen das Diktat der Zeit, will nicht mehr schamlos seine eh schon mageren Ressourcen von der eigenen Wohnung ausbeuten lassen, und wenn er noch ein bisschen länger nachdächte, fiele ihm sicher noch allerhand mehr ein. Kurz, der Blondschopf leidet unter ärztlich attestierter Unzufriedenheit mit sich und der Welt.

Wie aber zufrieden werden? Alle möglichen Rezepte probiert Eckel aus, und während er dabei noch unzufriedener wird, steigt die Gaudi seines Publikums. Selbst banalste Gags bringt Eckel so gekonnt rüber, dass selbst sonst eher zurückhaltende Rezipienten teilweise Tränen lachen: etwa wenn er mit einem Japanerchor den Frust seiner Körperteile besingt oder mit seinen Eigenschaften (von der Unzuverlässigkeit über die Ungeduld bis zum Neid) ein Seminar absolviert.

Zehn Kabarettpreise hat Eckel in den vergangenen zehn Jahren eingeheimst. Zu Recht, wie er beweist.


www.kabarett.at, 05.03.2010

„Gefährlich auf der Welt wird’s immer dann, wenn die Unfähigen fleißig werden.“
Der etwas andere Weg zur Lebensfreude

Er sei es Leid gewesen, so berichtet Klaus Eckel im Anschluss des Programms, dass in seiner Buchhandlung immer mehr einstmalige Roman-Regale mit Lebenshilfe-Ratgebern vollgestellt worden wären. Um dieser unglückseligen Entwicklung entgegenzuwirken, habe er beschlossen, mit seinem neuen Programm eine Lanze für die Unzufriedenheit zu brechen. Auf dass sein Publikum die Energie, die sich aus dem individuellen Leiden schöpfen lässt, zu schätzen lernt. Ja, sie zum Motor für Kreativität und Initiativkraft macht. Und weitere Glücks-Ratgeber überflüssig.
Übel Meinende könnten ihm nun unterstellen, dass es ihm mit dieser raffinierten Erklärung taktisch einwandfrei gelingt, unangreifbar und mit moralischen Bestnoten auf genau diese zugkräftige Schwemm-Welle der Lebenshilfe-Ratgeberei aufzuspringen. Motto: Scheiß aufs Glück – akzeptier’ Deine Unzufriedenheit. Aber nein, wer könnte in Bezug auf Klaus Eckel schon Übles meinen? Es war gewiss alles genau so, wie er es sagt. Ihm fehlt schlicht die breitgefächerte Auswahl an Romanen in seiner Buchhandlung.
Und wurscht ist es in Wahrheit auch. Denn was auch immer zu „Alles bestens, aber...“ geführt haben mag – den Ursachen sei vorab einmal pauschal gedankt. Klaus Eckel präsentiert sich in seinem sechsten Solo (Regie: Charly Rabanser) als Sunnyboy mit schweren Schattenseiten. Ein hoffnungsloser Hypochonder, der ob seines Talents, sich über alles maßlos zu echauffieren, zumindest unter Bluthochdruck leiden sollte. Aber nicht einmal das. Er ist kerngesund. Und viel zu fit für seine alltäglichen Ärgernisse.
Beispielsweise der Beschallungsterror. Warum läuft beim Italiener Julio Iglesias? Dadurch sei die Calzone entstanden. Die Pizza habe es einfach nicht mehr ertragen und sich spontan eingerollt. Der Mensch indes ist wehrlos ausgeliefert: „Warum haben unsere Ohren keinen Schließmuskel?“ Da hat die Evolution noch einiges zu tun.
Unmittelbar in die Tat umzusetzen wäre allerdings sein Vorschlag, den unsäglichen Kundenkarten-Datensammlern mit regelmäßigen Kundenkarten-Tauschbörsen ein Schnippchen zu schlagen. Außerdem hat es Eckel satt, von Ikea bis zur Obstwaage beim Einkaufen immer alles selbst machen zu müssen. Und beim Selbstbedienungs-Tanken zuschauen zu müssen, wie der Tankwart derweil Semmeln aufbäckt.
Eckel will gar nicht alles selbst können. Er steht zu seinen Unfähigkeiten – „Gefährlich auf der Welt wird’s immer dann, wenn die Unfähigen fleißig werden“ – und zu seiner Faulheit. Die sei schließlich für die größten Entwicklungssprünge der Menschheit verantwortlich. Alle wichtigen Erfindungen seien dem Wunsch entsprungen, sich das Leben leichter zu machen. „Die Erfinder haben es geschafft, ihren inneren Schweinehund nicht zur Sau, sondern zum Leitwolf zu machen“, lobt er bewundernd.
Von der Kirchenbeitragsstelle will er 30% Rabatt, weil er drei der zehn Gebote weder brauche noch nutze. Und wer, bitte, will „Erlebnis-Gastronomie“ oder „Erlebnis-Toiletten“? Klaus Eckel will Erlebnis-Langeweile: „Einfach darauf warten, dass nichts passiert.“ Hat er deswegen Angst vor Veränderung? Nein. Klaus Eckel nennt es Mut zur Beständigkeit. Wobei der Mut ja oft ein gefährliches Naheverhältnis zur Dummheit aufweist: „Meine erste Frau hieß Renate. Als ich meine zweite gefragt habe, ob ich sie auch so nennen dürfe, hat sie gemeint: Das kannst du die dritte fragen.“
Jähzorn, Faulheit, Pessimismus – das sind die drei tragenden Säulen von Klaus Eckels eigentümlicher Lebensfreude-Philosophie. Und darüber hat er für „Alles gute, aber...“ einmal mehr einen bewundernswert dicht gewobenen Teppich aus gescheiten Pointen und originellen Gags gespannt. Ein Programm, das für nahezu nahtloses Gelächter und fröhliches Gegluckse sorgt. Und dabei für Comedy dankenswerterweise um etliche Eckhäuser zu intelligent und hintergründig ist. Auch wenn es in der zweiten Hälfte ein paar unausgereiftere Passagen aufweist. Die nimmt man getrost in Kauf. Denn Eckel beherrscht die Gratwanderung, seine kurios-komischen Gedanken so nachvollziehbar und die flacheren Scherze so gewitzt zu formulieren, dass sie zu einem durchwegs höchst unterhaltsamen und zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise anspruchslos daherkommenden Programm verschmelzen. Mit dieser Kunst – und seiner sympathisch-natürlichen Ausstrahlung – hat er sich in den letzten Jahren einen Fixplatz in der Königsklasse des heimischen Kabaretts erspielt. Und das völlig zurecht.
Wobei er das selbst etwas anders sieht: Dass seine Vorstellungen inzwischen auf Wochen im Vorhinein ausverkauft sind, sieht er weniger als legitime Bestätigung für bisher Geleistetes, sondern als einen fast unverdienten Vorschuss, den es mit jeder Vorstellung und jedem Programm neu zu rechtfertigen gilt. Möge uns da demzufolge bitte noch Einiges blühen.Peter Blau



Biografie:

Man sagt doch Männern nach, liebend gerne Trophäen zu sammeln.
Und damit ich keine Ausnahme von dieser berühmten Regel bin,
präsentiere ich hier meine Hirschgeweihe:

2010 Deutscher Kabarettpreis
[Förderpreis 2010] 2008 Österreichischer Kabarettpreis
[Hauptpreis 2008]2007 Silberner Besen & Publikumspreis
[Stuttgarter Besen 2007]

2007 Salzburger Stier
[Sieger Salzburger Stier 2007]2006 Leipziger Löwenzahn
[Sieger Leipziger Lachmesse 2006]

2005 Deutsches Scharfrichterbeil
[Sieger Scharfrichterbeil 2005]

2004 Goldener Kleinkunstnagel
[Sieger Kleinkunstnagel 2004]

2004 Hirschwanger Wuchtel
[1. Platz Jurywertung]

2004 Österreichischer Kabarettförderpreis
[Sieger mit der Langen Nacht Des Kabaretts]

2001 Wiener Neulingsnagel
[Sieger Neulingsnagel 2001]

2001 Kärntner Kleinkunstdrachen
[Sieger Publikumspreis 2001]

Dazu muss man sagen, dass ich von meinem Geburtsjahr 1974 bis 2001 nie etwas gewonnen habe. Man kann also durchaus von einer Durststrecke sprechen...


www.klauseckel.at